Pressemitteilung des vorläufigen Insolvenzverwalters

Jens-Sören Schröder zum vorläufigen Insolvenzverwalter der Baumarkt Max Bahr GmbH & Co. KG bestellt

• Rechtsanwalt Schröder ist vor Ort und prüft die wirtschaftliche Situation sowie Sanierungsmöglichkeiten der Gesellschaft mit 78 Max Bahr-Märkten
• Alle Baumärkte bleiben geöffnet, der Verkauf an den Standorten geht unverändert weiter
• Löhne und Gehälter der über 3.000 Beschäftigten sollen über Insolvenzgeld gesichert werden

Hamburg, 26. Juli 2013. Die Geschäftsführer der operativen Gesellschaften des Praktiker Konzerns, die in Deutschland insgesamt 132 Max Bahr-Märkte betreiben, haben heute beim zuständigen Amtsgericht in Hamburg Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

Für die traditionellen Max Bahr Märkte, die sich in der Baumarkt Max Bahr GmbH & Co. KG befinden, hat das Amtsgericht den Hamburger Rechtsanwalt Jens-Sören Schröder von der Kanzlei Johlke Niethammer & Partner zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Vom Insolvenzantrag betroffen sind die insgesamt 78 Max Bahr-Bestandsmärkte. Die Gesellschaft war 2007 von der Praktiker AG übernommen worden.

Für die weiteren 54 in den vergangenen Monaten auf Max Bahr umgeflaggten früheren Praktiker-Filialen bestellte das Amtsgericht Rechtsanwalt Christopher Seagon zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Seagon ist bereits seit dem 12. Juli 2013 vorläufiger Insolvenzverwalter von acht operativen Praktiker-Gesellschaften. Der Insolvenzantrag war nach Angaben der Geschäftsführung erforderlich, nachdem ein Warenkreditversicherer die zugesagte Besicherung von Lieferanten, die mit den Max Bahr-Gesellschaften in Geschäftsbeziehung stehen, nicht aufrechterhalten hat.

Schröder ist momentan dabei, sich einen ersten Überblick über die wirtschaftliche Lage der Gesellschaften zu verschaffen. Der Geschäftsbetrieb soll in enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung und den Beschäftigten aufrechterhalten werden. „Max Bahr bleibt geöffnet. Der Geschäftsbetrieb läuft weiter“, sagte Schröder.

„Max Bahr ist eine starke Marke und hat einen guten Ruf am Markt“, so Schröder weiter. Er ist daher sehr zuversichtlich, positive Lösungen für alle Beteiligten, insbesondere die Beschäftigten, zu finden. Dafür kündigte er eine enge Zusammenarbeit mit Christopher Seagon und Udo Gröner, dem vorläufigen Insolvenzverwalter der Praktiker AG, an. Ziel in den kommenden Wochen sei es nun, ein Restrukturierungs- und Sanierungskonzept zu erarbeiten.

Um die Löhne und Gehälter der über 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sicherzustellen, wird Schröder bereits am Montag die Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes bei der zuständigen Arbeitsagentur beantragen. Jens-Sören Schröder ist vorläufiger Insolvenzverwalter von folgenden drei Gesellschaften: Baumarkt Max Bahr Geschäftsführungs GmbH, Baumarkt Max Bahr GmbH & Co. KG, Baumarkt Max Bahr Warenhandels GmbH.

Das internationale Geschäft des Praktiker-Konzerns bleibt von den Insolvenzverfahren unberührt.


Über den Insolvenzverwalter:
Rechtsanwalt Jens-Sören Schröder ist Partner der Sozietät Johlke, Niethammer & Partner in Hamburg und seit über 18 Jahren als Insolvenzverwalter tätig und gilt als sanierungserfahren. Johlke, Niethammer & Partner ist im Bereich Insolvenzverwaltung bundesweit bekannt und wird in Norddeutschland zu den führenden Adressen gezählt.

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