Neues konzernweites Kassensystem

Kirkel - 16. Juli 2007. Die Praktiker Bau- und Heimwerkermärkte Holding AG führt konzernweit ein neues Kassensystem ein, dessen Hard- und Software zu den modernsten auf dem Markt zählt. Für die Kunden wird das Einkaufen bei Praktiker so in Zukunft noch angenehmer, für das Kassenpersonal wird die Arbeit einfacher und effizienter. Umgesetzt wird das Projekt in Zusammenarbeit mit Wincor Nixdorf. Das Auftragsvolumen liegt bei einem niedrigen zweistelligen Millionenbetrag.

Das neue Checkout-System mit kompletter Standard-Software löst verschiedene ältere Systeme unterschiedlicher Entwicklungsstufen ab, die es bisher in Deutschland und in den europäischen Auslandsgesellschaften von Praktiker gab. Von zentraler Stelle aus können dann problemlos Änderungen am Billingsystem vorgenommen und in allen Märkten – egal ob In- oder Ausland – eingespielt werden.

Das neue Kassensystem wird das Einkaufen bei Praktiker noch einfacher und angenehmer gestalten. Die Kundenkarte kann – im Gegensatz zum derzeitigen System – zu jedem beliebigen Zeitpunkt des Kassiervorgangs eingelesen werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, einen Kundenbon zu "parken". Falls der Kunde etwas vergessen hat, muss nicht mehr der gesamte Vorgang abgebrochen werden. Durch Ausführen der Parkfunktion wird ein Bon erzeugt, der wieder eingescannt und so der Kassiervorgang fortgesetzt werden kann. Moderne Touchscreens, Kartenleser direkt am Bildschirm und Funkscanner erleichtern auch die tägliche Arbeit des Praktiker-Kassenpersonals.

Hard- und Software des neuen Kassensystem zählen zu den modernsten und flexibelsten, die es derzeit auf dem Markt gibt. Es unterstützt unterschiedliche Varianten für Zahlsysteme und besitzt zahlreiche Erweiterungsoptionen. So könnten zum Beispiel Selfscanning-Kassen oder Zahlstationen betrieben werden. Damit stehen der Praktiker Gruppe für die Zukunft alle Optionen offen.

Das Projekt wird von Wincor Nixdorf Softwareplattform TP.net betreut und umfasst die Einrichtung der neuen Kassen-Terminals, die gesamte Softwareumstellung und den fortlaufenden Service im In- und Ausland. Das neue Kassensystem wird ab Frühjahr 2008 eingeführt und zunächst in einer osteuropäischen Landesgesellschaft modellhaft erprobt. Sukzessive werden dann alle Märkte umgestellt. Im gesamten Konzern – einschließlich der neuen Tochter Max Bahr – soll bis zum Jahr 2010 die einheitliche Hard- und Software verfügbar sein.